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Remortgages Interestratefixedmortgage B Plan Fixed Szh 1 Interest Rate Fixed Mortgage DeiFin - Wissenswertes: Zins-Futures auf festverzinsliche Wertpapiere: Entstehung und Bedeutung

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[* Als erste Zins-Futures über kurzfristige Zinstitel folgten am 6. Januar 1976 US-T-Bill-Futures am IMM in Chicago. Hierbei handelt es sich um Futures auf US-amerikanische Schatzwechsel mit einer Laufzeit von 91 Tagen. Der Anfangserfolg und zügige Aufstieg dieser Instrumente war nicht zuletzt der baldigen Freigabe kurzfristiger Zinssätze durch die Federal Reserve (FED) im Jahre 1979 zu verdanken.]

Den ungleich höchsten Zuspruch jedoch erfuhr zweifelsohne der im Oktober 1977 am CBOT auf die Szene getretene "30 Year U.S. Treasury Bonds Futures" (Terminkontrakte auf "US-Staatsanleihen mit 30-jähriger Laufzeit"), dessen Handelsvolumina in jenen Tagen denn auch die aller sonstigen Kontrakte weit in den Schatten stellen konnte. So nahm es nicht wunder, dass der bahnbrechende Erfolg dieser innovativen Finanzinstrumente dazu ermunterte, Nachahmer auf den Plan zu rufen. Diese fanden sich nicht nur in den USA, sondern endlich auch an außeramerikanischen Terminbörsen, welche nun ihrerseits nach gleichem Muster die Entwicklung von Futures auf festverzinsliche Wertpapiere in relativ kurzen Etappen weiter vorantrieben; so etwa in Europa: London International Financial Futures and Options Exchange LIFFE  1982, Marché à Terme Internationale de France MATIF 1986, Swiss Options and Financial Futures Exchange SOFFEX 1988. Der damit eingeläutete Siegeslauf der Zins-Futures an den globalen Finanzterminmärkten war von nun an nicht mehr aufzuhalten.

 

 

 

Der erste deutsche Zins-Futures: der in Deutsche Mark (DM) denominierte BUND-Futures ("the Bund"), wurde indessen erst unverhältnismäßig spät, am 29. September 1988, zunächst an der LIFFE (London) und – nach Ausräumung anfänglicher Besorgnisse von Seite der Deutschen Bundesbank sowie nach Novellierung des Börsengesetzes – im November 1990 dann auch an der Deutsche Terminbörse (DTB) in Frankfurt/Main zum Handel zugelassen. Die LIFFE war auf dem Geschäftsfeld dieses Terminkontraktmarktes zunächst lange Zeit federführend, lag im Jahre 1997 alsbald mit der DTB gleichauf und wurde um die Jahrtausendwende von der Eurex endlich von dieser Stellung zurückgedrängt, die ihre Marktposition in diesem Instrument in der Folgezeit mehr und mehr auszubauen verstand.

Erscheinungen, wie ein rapides Wachstum des Geldvermögens, hohe Volatilitäten an den Geld- und Kreditmärkten, die parallel damit gestiegenen Zinsänderungsrisiken, verbunden mit dem Einstieg in das Informationszeitalter und dem dadurch ausgelösten Innovationsschub in allen Bereichen der Informationstechnologie, haben seither entscheidend mit zu einer beispiellosen Popularität von Zins-Futures beigetragen. Seit etwa Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts bis in die Gegenwart zählen eine ganze Reihe von Zins-Derivaten denn auch unstreitig zu den im Weltmaßstab umsatzstärksten Futures-Kontrakten überhaupt.

Als die bedeutendsten Derivatebörsen ("derivative exchange"), an denen neben anderen insbesondere auch Zins-Futures gehandelt werden, sind, wenn man auf den Umsatz sieht, anzuführen: obenan die Chicago Mercantile Exchange (Zins-Futures auf Geldmarktinstrumente, wie Eurodollar-Futures, sowie der Chicago Board of Trade (CBOT) für Bond- und Notes-Futures –, die beide als eigenständige Abteilungen zur CME Group gehören, weiterhin die im Frühjahr 1999 gestartete, ausschließlich im elektronischen Handel tätige und zur Deutschen Börse AG und Schweizer Börse (SWX) gehörende Eurex*. Eurex verzeichnete mit dem Euro-BUND-Futures im vorletzten Jahr wie auch schon im Jahre 2006 weltweit sogar die höchsten Umsätze in einem Rentenmarkt-Futures überhaupt und belegte damit die Spitzenposition noch vor dem Chicago Board of Trade mit seinem Glanzprodukt, dem "10 Year U.S. Treasury Notes Futures". Eine weitere nicht minder wichtige Zins-Futures-Börse ist die Euronext.liffe in London für Euribor-, 3 Month Sterling- und Long Gilt-Futures. Noch andere Börsen für Zins-Futures sind: die Australian Securities Exchange (ASX) für 10-Year Bond Futures (AX) und 3-Year Bond Futures (AY) australischer Staatspapiere, die Korea Exchange (KRX) für 3-Year Treasury Bond Futures, die Montréal Exchange (MSE) für Five-Year- (CGF), Ten-Year- (CGB) und 30-Year Government of Canada Bond Futures (LGB), sowie die Tokyo Stock Exchange (TSE) für 5-Year-, 10-Year- und 20-Year Japan Government Bond Futures (JGB-Futures).

[* Eurex etablierte sich 1998 aus dem Zusammenschluss der DTB und der Schweizer SOFFEX. Im Jahre 2010 wurde an der Eurex Gruppe (einschl. der ISE) ein Volumen von insgesamt etwa 2,64 Mrd. Kontrakten umgesetzt, wovon allein auf das Segment Zins-Derivate rund 574,8 Mio. Kontrakte entfielen.]

Nach Zahl der umgesetzten Futures-Kontrakte auf mittel- und langfristige Schuldverschreibungen nahmen im Jahre 2010 international die vorderen Ränge ein: 1.) der 10 Year U.S. Treasury Notes Futures (Produktkürzel an der CME Group: TY im Parketthandel bzw. ZN im elektronischen Handel) mit rund 293,7 Mio. Kontrakten, gefolgt von 2.) dem eben zitierten Euro-BUND-Futures der Eurex (FGBL) mit fast 231,5 Mio. gehandelten Kontrakten, 3.) der Euro-SCHATZ-Futures (FGBS, Eurex) mit rund 141 Mio., 4.) der Euro-BOBL-Futures (FGBM, Eurex) mit 133,9 Mio., 5.) der 5 Year U.S. Treasury Notes Futures (FV bzw. ZF, CME Group) mit 132,1 Mio. und 6.) der einstige langjährige Umsatzspitzenreiter, der 30 Year U.S. Treasury Bonds Futures (US bzw. ZB, CME Group) mit etwa 83,5 Mio. Kontrakten, sowie 7.) der 2 Year U.S. Treasury Notes Futures (TU bzw. ZT, CME Group) mit ca. 67 Mio. Kontrakten. Auf alle genannten Zins-Futures werden an den jeweiligen Börsen zugleich auch Zins-Optionen ("interest rate futures options") rege gehandelt.

Das Vorstehende gibt Rechenschaft davon, dass angesichts eines allgemein geschärften Bewusstseins gegenüber Zins- und Marktpreisrisiken der Sicherheitsgedanke, also der Wunsch, den Marktwert eines bereits existierenden offenen bzw. zukünftig noch zu öffnenden Postens in festverzinslichen Wertpapieren gegen kurzfristig zu erwartende, ungünstige Kurs- resp. Zinsentwicklungen abzusichern, das vorrangige Motiv, ja die eigentliche Triebfeder war, um dessentwillen der Handel mit Zins-Futures aufgenommen wurde (vgl. hierüber: Hedging mit Futures). Zins-Futures entsprechen diesem Verlangen insofern als es mit ihrer Hilfe möglich wird, auf kostengünstige, einfache und transparente Weise einen vorliegenden, als befriedigend empfundenen Zinssatz gewissermaßen für eine zukünftige Zinsreferenzperiode im Vorhinein festzuschreiben. Neben dem Kurssicherungsmotiv lassen sich fernerhin das Spekulations- sowie das Zins-Arbitragemotiv als weitere wichtige Leitgedanken anführen, die nicht nur ihre Entstehung anfänglich befeuert, sondern auch in der Folgezeit entscheidend mit zu einem weltumspannenden Erfolg von "fixed-income futures" beigetragen haben.

Es kann nach dem bislang Gesagten nicht leicht ein Zweifel darüber bestehen, dass Zins-Futures unvermögend wären, einen wirksamen Schutz (Hedge) gegen das Zinsänderungsrisiko zu verschaffen, falls der bekannte inverse Zusammenhang zwischen Zins und Preis beim praktischen Einsatz dieses Instrumentariums nicht zu seiner vollen Geltung gelangte. Letzterer gilt allgemein und ungeteilt, und sohin ungeschmälert auch unter dem Motiv eines pRemortgages Interestratefixedmortgage B Plan Fixed Szh 1 Interest Rate Fixed Mortgage DeiFin - Wissenswertes: Zins-Futures auf festverzinsliche Wertpapiere: Entstehung und Bedeutungr Interest Rate Fixed Mortgage eRemortgages Interestratefixedmortgage B Plan Fixed Szh 1 Interest Rate Fixed Mortgage DeiFin - Wissenswertes: Zins-Futures auf festverzinsliche Wertpapiere: Entstehung und Bedeutungd Interest Rate Fixed Mortgage